Chiptuning Methoden

OBD tuning

OBD TUNING ist der Nachfolger des EEPROM-Tuning. Hier wird die Software über den OBD Stecker  (Onboard Diagnose) gelesen, von uns bearbeitet, und über den OBD-Stecker wieder zurück geschrieben.
OBD-Tuning ist eine schnelle und sichere Art und Weise des Chiptuning.

 

 

Bench Mode

Der Bench Mode bietet den Vorteil, dass die ECU-Anpassungen außerhalb des Fahrzeugs vorgenommen werden können, was oft sicherer ist. Es ermöglicht auch eine detailliertere und präzisere Anpassung, da das ECU in einer kontrollierten Umgebung betrieben wird. Die Funktionalität gleicht dem OBD Mode.

 

 

 

BDM tuning

In der neueren Generation von ECUs (Electronic Control Unit)  ist der Chip nicht durch Verwendung der OBD zu bearbeiten.
Manchmal gibt es keinen externen Chip und es wird alles intern durch die ECU geregelt. Diese Art von Steuergeräten wird per BDM bearbeitet.
BDM steht für Background Debugging-Modus. Dank dieses Ports kann die ECU ausgelesen werden.
In einigen Fällen kann es vorkommen, dass ein spezieller Anschluss auf den BDM-Port gelötet werden muss, weil kein Standard- BDM-Port vorhanden ist.
Nach den Änderungen werden die optimierten Werte wieder über den gleichen Zugang in die ECU geschrieben.
Beim BDM Chiptuning wird die ECU komplett aus dem Auto ausgebaut, zerlegen und dann wieder eingebaut.

 

 

Boot-Modus-Tuning

Heutzutage werden immer mehr Modelle mit einer zusätzlichen Sicherheit (Tprot) ausgestattet.
Dieser Schutz stellt sicher, dass Tuning über OBD ist nicht möglich ist, ohne zuerst ein „Unlock“ der Motor-Elektronik durchzuführen.
Das bedeutet, dass wir den Computer ausbauen und zerlegen, und dann lesen wir die Originaldaten (Kennfelder) aus dem Speicher des Computers.
Dann wird die alte Software mit der neuen, benutzerdefinierten Software überschrieben.

 

 

Eprom tuning

Eeprom Tuning
Während eines klassischen Chiptuning werden die Werte auf bekannte Art und Weise ausgelesen.
Für EPROM-Chiptuning muss die ECU immer ausgebaut werden.
Die ECU wird dann geöffnet, so dass die Leiterplatte und die Chips sichtbar werden.
Einer dieser Chips ist das EPROM. Hier ist die Software, die optimiert werden soll, gespeichert.
Um den Chip auszulesen, muss er zunächst sorgfältig von der Leiterplatte entfernt werden.
Der Chip wird nun durch ein anderes Gerät ausgelesen und auf die optimalen Werte gesetzt.
Sobald der Chip optimiert ist, wir dieser wieder sorgfältig auf die Leiterplatte gelötet, und die ECU kann mit dem Motor verbunden werden.
Diese Art von Chiptuning erscheint Zeitaufwändig und geradezu drastisch und gefährlich, ist jedoch eine gängige und zuverlässige Methode die Werte der Ecu zu optimieren.